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Was passiert mit dem Zahngold, sofern vorhanden?

Das Zahngold verbleibt ohne Ausnahme in der Asche des Verstorbenen.

Wird jeder Verstorbene einzeln eingeäschert?

Jeder Sarg wird der Verbrennung einzeln zugeführt. 

Was geschieht mit Totgeburten?

Kinder, die ein Gestationsalter von mindestens 22 vollendeten Wochen oder ein Geburtsgewicht von mindestens 500 Gramm aufweisen, müssen zivilstandesamtlich angemeldet werden (Bestattungs-, Zivilstandsamt). Totgeburten können erdbestattet oder kremiert werden.

Dürfen in Krematorien auch Haustiere eingeäschert werden?

In Humankrematorien werden nur verstorbene Menschen und Humanteile aus Spitälern eingeäschert.

Zur Einäscherung von verstorbenen Tieren gibt es spezielle Tierkrematorien.

Was kann ich für meinen eigenen Tod vorbereiten?

In vielen Gemeinden ist es möglich, Erklärung über die Bestattungsart zu hinterlegen. Das handschriftlich unterzeichnete Dokument mit den Wünschen ist für die Angehörigen und die Behörden verbindlich.

Sie können als Privatperson der Bernischen Genossenschaft für Feuerbestattung beitreten und bekunden damit nicht nur den Willen zu dieser Bestattungsart, sondern sichern sich auch dereinst eine kostengünstige Kremation mit sämtlichen damit zusammenhängenden Dienstleistungen des Krematoriums in den Bereichen Aufbahrung und Trauerfeier.

Durch eine gezielte Sterbevorsorge entscheiden Sie selber vorgängig über die in Ihrem Sinne zu wählende Bestattungsart und entlasten damit die Angehörigen in einer ohnehin schon schweren Zeit.

Ist die Kremation durch den Papst noch verboten?

Nein. 1886 verbot der Heilige Stuhl den Katholiken die Feuerbestattung sowie die Zugehörigkeit zu Feuerbestattungsvereinen. Erst 1963 gestattete die Katholische Kirche offiziell die Wahl zwischen Erd- und Feuerbestattung. Heute empfiehlt die Kirche die Erdbestattung, verbietet Katholiken jedoch die Feuerbestattung nicht, sofern sie nicht aus Gründen gewählt wurde, die der christlichen Glaubenslehre widersprechen und der Glaube an die Auferstehung dadurch nicht ausdrücklich geleugnet werden soll. 

Wo darf die Asche von Verstorbenen beigesetzt werden?

In der Schweiz gilt die Kremation als Bestattung (im Gegensatz zu einigen anderen Ländern, in denen nur die Beisetzung auf einem Friedhof als Bestattung im eigentlichen Sinn gilt). Das heisst, die Asche darf ohne behördliche Bewilligung von den Angehörigen zu Hause aufbewahrt, im eigenen Garten beigesetzt oder in der Natur ausgestreut werden (die Aschen werden dafür im Krematorium Bern standardmässig maschinell zerkleinert) und muss nicht wie in anderen Ländern üblich auf einem Friedhof beigesetzt werden. Beachten Sie aber allfällige kantonale Vorschriften betreffend Ausbringung in der Natur. So wird meist ein Ausstreuen in fliessende oder stehende Gewässer untersagt. Bei Erdbeisetzungen ist eine verrottende Urne zu verwenden.

Ist die Kremation für eine Naturbestattung zwingend?

Ja. Die Naturbestattung kann nur durchgeführt werden, wenn der Verstorbene zuvor kremiert worden ist.

Wie alt ist die Feuerbestattung (Kremation)?

Die Feuerbestattung ist womöglich älter als die Erdbestattung. Gelehrte sind sich heutzutage einig, dass die ersten Feuerbestattungen ca. 3000 vor Christus stattfanden und davon die meisten in Europa und im Nahen Osten, was hauptsächlich auf die Religionen und die jeweiligen Kulturen zurückzuführen war. Nach einer Zeit des Verbotes der Feuerbestattung entstanden Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Krematorien in Europa. Mailand in Italien und Gotha in Deutschland waren lange Zeit die einzigen in den jeweiligen Ländern.

Wie kann ich sicher sein, dass der richtige Körper kremiert wird?

Jeder Verstorbene erhält nach der Anmeldung für die Kremation beim Bestattungsamt in unserem Auftrag eine Nummer zugeteilt. Über diese Nummer ist der Verstorbene beim Bestattungsamt und bei uns registriert. Nach der Überführung ins Krematorium wird diese Nummer auf einem Etikett aussen am Sarg angebracht. Ein schamottiertes Tonplättchen mit dieser eingeprägten Nummer wird vor der Einfahrt in den Ofen auf den Sarg gelegt. Da immer nur ein Sarg kremiert wird und das schamottierte Tonplättchen nicht verbrennt, ist jede Asche identifizierbar.

Was geschieht mit Schmuck und medizinischen Implantaten?

Unser dringender Wunsch ist es, dass die batteriebetriebenen Implantate (Herzschrittmacher) vor der Einäscherung entfernt werden. Weitere medizinische Implantate behindern den Kremationsvorgang nicht; magnetische Teile werden anschliessend der Asche entnommen und entsorgt. Edelmetalle werden rezykliert und im industriellen Umfeld (z.B. Schiffsbau) wieder eingesetzt. Der Erlös wird einer gemeinnützigen Institution in der Schweiz überwiesen.

Wir empfehlen, Schmuckstücke vor der Einäscherung zu entfernen. Sollte der ausdrückliche Wunsch bestehen, diesen der Asche beizulegen, können dies die Angehörigen nach der Kremation und Erhalt der Urne in eigener Verantwortung übernehmen.

Was ist eine Transporturne? Wie wird sie verwendet? Was geschieht mit der Asche?

Eine Transporturne dient (wie es der Name bereits sagt) nur dem Transport der Asche. Sei dies für die Beisetzung der Asche in einem Gemeinschaftsgrab (Gruft) oder für den Bestatter zur Umschüttung in eine von ihm verkauften Urne.

Für Beisetzungen in den Gruften der städtischen Friedhöfe Bremgarten und Bümpliz stellen wir leihweise schöne Holzurnen zur Verfügung.

 

Wenn anschliessend keine Beisetzung der Asche erwünscht ist, kann die Asche im Krematorium verbleiben?

Nein, die Asche der sterblichen Überreste darf von den Hinterbliebenen oder dem beauftragten Bestattungsunternehmen in einer Urne im Krematorium abgeholt werden. Die bgf bietet zudem die Möglichkeit, zur Beisetzung eine Urnennische zu mieten.

Welche Kriterien müssen selbst angefertigte Särge erfüllen?

Der Sarg muss aus weichem Holz (vorzugsweise Tanne) angefertigt werden und darf nicht lackiert sein. Das Maximalmass eines Sarges, der im Krematorium Bern eingefahren werden kann, beträgt H 750mm, B 850mm (in Körperform). –› siehe auch unter "Dienstleistungen - Feuerbestattung" auf unserer Homepage

Bei Abholung der Urne durch die eigenen Kinder wird eine Rechnung ausgestellt, oder muss man bar zahlen.

Für unsere erbrachten Dienstleistungen erstellen wir eine Rechnung mit Einzahlungsschein. Als Empfänger der Rechnung wird der Auftraggeber der Kremation erfasst.

Kann man leere Urnen zurückbringen?

Ja, diese können uns zurückgebracht werden und werden von uns entsorgt.

Können Beigaben aus Holz, z.B. eine Maske, der Feuerbestattung beigegeben werden?

Kleine Sargbeigaben behindern die Kremation nicht.

Die Oeffnungszeiten der Aufbahrungshalle habe ich auf der Homepage leider nirgendwo gefunden. Muss man sich da anmelden?
Freundliche Grüsse

Auf der Homepage unter dem Kapitel "Dienstleistungen/Aufbahrungen" finden Sie den Hinweis, dass der Zugang auf der Besucherseite ab 07.30h bis 20.00h gewährleistet und das Verlassen jederzeit möglich ist. Für den Zugang auf der Besucherseite ist keine Anmeldung nötig. Möchten Sie als nahestehende Angehörige die Aufbahrungsseite besuchen, ist dies in Begleitung der Mitarbeitenden des Krematoriums während deren Arbeitszeiten möglich. Für Besuche der Aufbahrungsseite ausserhalb dieser Zeiten wenden Sie sich vertrauensvoll an das von Ihnen gewählte Bestattungsunternehmen.

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